Die Zwischennutzung wird als Chance begriffen,

  • um bewußt Abschied zu nehmen von einem Gebäude, das wie kein anderes für die DDR-Gesellschaft von zentraler Bedeutung war und dessen unvermeidbare Asbestsanierung von vielen als symbolischer Akt eines kalten Abrisses angesehen wurde,
  • eine kritische und innovativ-experimentelle Auseinandersetzung mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Ortes zu führen,
  • den Ort zu beleben und das Gebäude für Initiativen zugänglich zu machen,
  • die Nutzungsvorstellung für die spätere Neubebauung positiv zu beeinflussen und den bisherigen Diskussionshorizont zu erweitern
  • die Symbolik des Ortes zu nutzen, um innovative und neue Formen städtischen Lebens ins öffentliche Bewusstsein zu heben.