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Bereits im Sommer 2001 wurden Überlegungen zur Zwischennutzung von Adrienne Goehler und Bruno Flierl in der Expertenkommission Historische Mitte eingebracht. Neben ihrem Votum für den Wiederaufbau des Stadtschlosses befürwortet sie einstimmig in ihrem Endbericht auch eine Zwischennutzung des Palastes:

"Ungeachtet der Entscheidung über die endgültige Verwendung des Gebäudes stimmte die Kommission am 19.11.2001 dem Vorschlag der Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur zu, den vom Asbest befreiten Palast der Republik für temporäre künstlerische Projekte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, soweit die jeweiligen Veranstalter sämtliche durch ihre Nutzung bedingten Kosten und Risiken übernehmen. Trotz der vereinzelt geäußerten Bedenken hinsichtlich der rechtlichen und finanziellen Umsetzbarkeit dieses Vorschlags hielt die Kommission es für sinnvoll, den Bereich der historischen Mitte bereits im Vorfeld der zukünftigen Entwicklung zu beleben und die hier vorhandenen Räume für den öffentlichen Gebrauch erlebbar und nutzbar zu machen."