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Das Konzept beruht auf dem Prinzip, die baulichen Eingriffe und damit die Investitionen minimal zu halten und zugleich alle für eine Nutzung baurechtlich notwendigen Maßnahmen in Hinsicht auf Verkehrssicherheit und Brandschutz sowie der Bereitstellung einer Grundinfrastruktur umzusetzen.

Es ist nicht geplant, die Palastruine zu einer voll funktionsfähigen Veranstaltungsstätte auszubauen. Die Investitionskosten für die vorgeschlagene Teilzwischennutzung - nur der Volkskammersaal und das Foyer stellen Optionen dar - fallen wesentlich niedriger aus als die bislang öffentlich diskutierten 10 - 16 Millionen Euro. Eine professionelle Kostenschätzung der notwendigen baulichen Maßnahmen liegt bei maximal 1,2 Millionen Euro.

Im Vergleich hierzu betragen die Kosten der Asbestsanierung ca. 70 Millionen Euro, die Kosten des geplanten Neubaus geschätzte 670 Millionen Euro. Die Kosten, den Ort für mindestens 3 Jahre öffentlich nutzbar zu machen, betragen somit ca. 0,17 Prozent der Neubaukosten bzw. 1,7 Prozent der Sanierungskosten. Es wird angestrebt, die Finanzierung über private Finanzierungsmodelle zu erreichen.