Verein "ZWISCHEN PALAST NUTZUNG - Freunde und Förderer e.V."

Nach der ebenso großen wie positiven Resonanz auf diese Ausstellung im Staatsratsgebäude November 2002 gründeten die Beteiligten den Verein ZWISCHEN PALAST NUTZUNG, um gemeinsam die kulturelle Zwischennutzung des Palast der Republik durch- und umzusetzen. Im August 2004 konnte schließlich das Projekt Volkspalast eröffnet werden, dem im Jahr 2005 Volkspalast – Der Berg folgte.

Ein informelles Gründungstreffen fand bereits während der Ausstellung am 13. November 2002 statt, die formelle Gründung des Vereins "ZWISCHEN PALAST NUTZUNG - Freunde und Förderer e.V." im März 2003. Aus dem Kreis der Initiative wurden Amelie Deuflhard (sophiensaele), Philipp Oswalt (Studio Urban Catalyst), Jörn Weisbrodt (Staatsoper Unter den Linden) sowie Joseph Hoppe (Deutsches Technikmuseum Berlin) und Dr. Eberhard Rhein (Rechtsanwalt) in den Vorstand gewählt; Stefan Rethfeld (Architekt) wurde als Leiter der Geschäftsstelle benannt.

Ziel des Vereins war die Realisierung einer temporären (2004-2006) gemeinnützigen und kulturellen Zwischennutzung des Palastes der Republik bis zu seinem Abriss. Der Verein begriff sich als Sprachrohr der an einer Zwischennutzung Interessierten und wirkte in dieser Rolle - insbesondere gegenüber dem Bund als Eigentümer - darauf hin, die rechtlichen und sonstigen Voraussetzungen zu schaffen. Zur Finanzierung der Baumaßnahmen versuchte der Verein, finanzielle Mittel zu akquirieren.

Unterstützt wurde das Vorhaben von zahlreichen Bürgern und Bürgerinnen, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, sowie Institutionen: Daniel Barenboim Dirigent, Andreas Dresen Filmautor, Dorothee Dubrau Bezirksstadträtin Berlin-Mitte, Peter Conradi Präsident Bundesarchitektenkammer, Bernd Eichinger Filmproduzent, Thomas Flierl Kultursenator Berlin, Jürgen Flimm Regisseur, Karl Ganser IBA, Adrienne Goehler Kuratorin HKF, Günther Grass Schriftsteller, Kasper König Direktor Museum Ludwig, Peter Mussbach Regisseur, Peter Raue Rechtsanwalt, Tim Renner Unternehmer, Oswald M. Ungers Architekt, Sasha Waltz Choreographin, Peter Weibel Direktor ZKM, Christina Weiss Staatsministerin für Kultur und Medien, Robert Wilson Regisseur, und weitere mehr.

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